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07. Dezember 2021

Landbauer: Brauchen dauerhafte Lösung für Ötscherlifte!

FPÖ NÖ will Skibetrieb am Ötscher langfristig absichern

„Der verantwortungslose Umgang der ÖVP Niederösterreich, insbesondere des ÖVP-Sportlandesrates Danninger, mit den Ötscherliften ist ein mahnendes Beispiel, wie schnell die Politik eine ganze Region ins Chaos stürzen kann. Von einem Tag auf den anderen waren über 100 Arbeitsplätze gefährdet und Familienbetriebe mussten um ihre Existenz fürchten. Eine ganze Region im ländlichen Raum stand vor dem Aus. Diese Art der Politik ist ein massiver Unsicherheitsfaktor für unser Land. So etwas darf in Zukunft nicht mehr passieren. Unsere Landsleute, die Arbeitnehmer, Familien und Unternehmer im Bundesland Niederösterreich müssen sich auf die Politik verlassen können. Unüberlegte Schnellschüsse sind da vollkommen verfehlt. Ich hoffe, dass Landesrat Danninger aus seiner Aktion die Lehren zieht“, sagt FPÖ Landespartei- und Klubobmann im NÖ Landtag, Udo Landbauer. Die FPÖ NÖ wird die Vorgänge rund um die angedachte Schließung der Ötscherlifte im Rahmen der Sondersitzung des Landtages ganz genau beleuchten. „Die Menschen in der Region brennen für dieses Skigebiet und sind bereit, ihren Beitrag für die Zukunft von Lackenhof am Ötscher zu leisten. Die Landsleute und Betriebe vor Ort sind die echten Experten, die wissen, was es zu tun gilt. Es braucht Gespräche auf Augenhöhe. Sie müssen in jedem Fall in alle Entscheidungen und Optimierungsprozesse eingebunden werden“, sagt Landbauer. Der freiheitliche Klubobmann hält die Übernahme des Liftbetriebes in Lackenhof durch das Land NÖ für den „ersten richtigen Schritt“. „Die Ötscherlifte sind keine Black Box. Jetzt geht es darum, den Betrieb auf solide Beine zu stellen und langfristig abzusichern. Es braucht eine dauerhafte Lösung, ohne dass das Ende des Liftbetriebes ständig wie ein Damoklesschwert über der Region schwebt. Das halte ich für den falschen Zugang. Die ÖVP darf das Skigebiet auch in zwei Jahren nicht abschreiben. Wir müssen Wege finden, wie die Ötscherlifte erhalten bleiben und zusätzlich neue Zweige im Tourismus im ländlichen Raum erschlossen werden. Das Modell Danninger, wonach vier Monate Wintertourismus wegfallen und der Ganzjahrestourismus entstehen soll, ist der Traum von warmen Eislutschern“, meint Landbauer. Dass die Besucherzahlen und Verkaufszahlen von Tickets im letzten Jahr massiv zurückgegangen sind, ist nicht verwunderlich. „Wir müssen seit fast zwei Jahren eine Politik der Unsicherheit und des Chaos erleben. Wir werden von der Regierung und den politischen Verantwortlichen in diesem Land laufend angelogen. Das reicht von der Wirkung der Impfung über Lockdowns bis hin zur Impfpflicht. Ich erinnere nur an Aussagen wie: „für alle Geimpften ist die Pandemie vorbei“, „es wird keinen weiteren Lockdown mehr geben“ oder „es wird keine Impfpflicht geben“. Wo man hinschaut, wurden und werden wir von dieser Regierung belogen. Das ist alles andere als vertrauensbildend und führt letztlich dazu, dass man diesen Herrschaften in der Regierung nichts mehr glauben kann“, attestiert Landbauer der ÖVP ein massives Glaubwürdigkeitsproblem, das sich wie ein schwarzer Faden von der Bundesregierung über die Länder bis hinein in die Gemeinden zieht. „Die negativen Folgen dieser Politik haben wir auch bei Lackenhof gesehen. Auf eine mäßige Corona-Saison sollte das endgültig Aus für die Ötscherlifte folgen. Von Planungssicherheit für Betriebe und Unternehmer brauchen wir hier gar nicht mehr zu sprechen. Die gibt es de facto nicht mehr, die hat die ÖVP abgeschafft“, so die Kritik des FPÖ-Klubobmannes. Dass der Betrieb der Ötscherlifte nun einmal gesichert ist, hält Landbauer für einen wesentlichen Erfolg, den die Freiheitlichen gemeinsam mit der SPÖ, insbesondere mit LH-Stellvertreter Franz Schnabl, der SPÖ-Bürgermeisterin und allen Landsleuten, die aufgestanden sind und sich dafür eingesetzt haben. „So geht das echte Miteinander. Die ÖVP braucht jetzt nicht glauben, dass sie die Skilifte bis über die herannahende Landtagswahl rettet und dann dem Erdboden gleichmacht. Sollte das passieren, dann wird die ÖVP NÖ einen noch stärkeren Gegenwind zu spüren bekommen“, so Landbauer.

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